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Presse

Über 90 Prozent des Festnetzes in Großbritannien erfüllen Home-Office-Anforderungen

14.07.2020 - Jede zehnte Verbindung im Vereinigten Königreich erfährt Einschränkungen.

Aachen, 14. Juli 2020 Die Ergebnisse der Studie: In den meisten Haushalten ist die Geschwindigkeit für einen großen Teil der verfügbaren Videokonferenz-Anwendungen völlig ausreichend. Nur jeder zehnte Anschluss erfährt Einschränkungen, wenn Nutzer ihn für die Arbeit im Home Office nutzen. Die Einschränkungen sind dabei lediglich vorhanden, wenn die Videoanwendungen zusätzlich zu anderen Anwendungen genutzt werden. Probleme mit der Verbindung lassen sich oft auf eine gemeinsam genutzte Verbindung oder das Endgerät selbst zurückführen. Auch konnten zwischen den Festnetzen in England, Wales, Schottland und Nordirland keine offensichtlichen Unterschiede festgestellt werden.


Unsere Benchmarking-Methodik konzentriert sich auf die vom Kunden wahrgenommene Netzqualität und deckt ein breites Spektrum von Festnetz- und Mobilfunkdiensten ab. Sie gilt weithin als De-facto-Branchenstandard.

Das Coronavirus hat dazu beigetragen, dass immer mehr Menschen im Home Office arbeiten und damit die Digitalisierung der Arbeitswelt beschleunigen. Es ist davon auszugehen, dass das Arbeiten von zu Hause zunehmend seinen Platz in der Berufswelt haben wird. Ob die Internetgeschwindigkeiten in den Haushalten ausreichen, um sich per Videokonferenz mit Kollegen und Kunden weltweit zu verbinden, ist eine entsprechend interessante Fragestellung. Dazu haben wir zwischen März und Mai 2020 mehr als 345.000 Breitbandanschlüsse und über 70 Millionen Stichproben in Großbritannien mit unserem bewährten Crowdsourcing-Ansatz untersucht. Mit Hilfe unserer anonymisierten Daten kann die Geschwindigkeit des Festnetzes indirekt bestimmt werden, sobald Smartphone-Nutzer über WiFi mit ihrem Anschluss zuhause verbunden sind.

Die Ergebnisse unserer Studie lauten: Über 97 Prozent der Leitungen bieten mindestens SD-Qualität (0,6 Mbit/s) – die Mindestanforderung für einen Video-Chat. Standardmäßig finden Videokonferenzen jedoch in HD-Qualität (1,5 Mbit/s) oder HQHD-Qualität (3 Mbit/s) statt. Immerhin sind rund 90 Prozent der Anschlüsse in der Lage, die Anforderungen für einen Video-Chat zu erfüllen – das gilt für ganz Großbritannien. Schwieriger wird es, wenn bei der Arbeit im Home Office Videoplattformen mit UHD-Streaming (15 Mbit/s) genutzt werden. Aber auch unterstützen über die Hälfte der Verbindungen UHD-Streaming. Am besten schneidet England mit knapp 56 Prozent der UHD-fähigen Verbindungen ab, Schlusslicht ist Nordirland mit 54 Prozent der UHD-fähigen Verbindungen.

Benchmarking UK 2020 maps

Hakan Ekmen, CEO Telecommunication bei umlaut, kommentiert: "Insgesamt sind die Ergebnisse unserer Crowd-Daten basierten Festnetz-Untersuchungen in Großbritannien ermutigend. Mehr als 90 Prozent der Anschlüsse haben die Home Office-Herausforderungen problemlos gemeistert. Einschränkungen sehen wir nur, wenn neben Videokonferenzen auch Videoplattformen mit UHD-Streaming genutzt werden".

Heute bewerten wir die Mobilfunk- und Festnetze in mehr als 120 Ländern. Unsere Methodik ermöglicht eine technische Analyse beispielloser Genauigkeit, die Vergleiche zwischen der Leistung und der Perfomance der einzelnen Netze ermöglicht. Die öffentlichen Benchmarks sowie die Zertifikat-Benchmarks von umlaut helfen Netzbetreibern und Anbietern, zu demonstrieren, wie gut ihre Netze und Verbindungen Verbrauchern für Geschäftskunden und Unternehmen sind. Gleichzeitig werden die Bereiche aufgezeigt, in denen Verbesserungen möglich sind.

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HAKAN EKMEN

Hakan Ekmen

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